Flensburger Hefte

Neues Hellsehen

ISBN: 978-3-935679-54-1
Einband: kartoniert
Informationen: 208 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 16,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Etschewit, Anna Cecilia Grünn, Kirsten Hollesen , Maria Hölzer, Lars Muhl, Verena Staël von Holstein, Wolfgang Weirauch; 18 sw. Abb.

Dieses Buch scheut keine Frage! Vier ganz unterschiedliche Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten erzählen über ihr Schicksal, über ihre Grenzerfahrungen, über neue Möglichkeiten des Hellsehens und machen vor allem Mut angesichts der Erkenntnis, daß die geistigen Wesen näher sind, als man denkt, und daß man sie zu Hilfe rufen kann, wenn man sich darum bemüht.

2. Auflage

 

 

Rezension bei Amazon von Rainer Herzog:

In dem vorliegenden Flensburger Heft werden vier ganz unterschiedliche Menschen mit hellseherischen Begabungen ausführlich vorgestellt und interviewt: Maria Hölzer, Anna Cecilia Grünn, Lars Muhl und Verena Stäel von Holstein.

Für mich war es eine äußerst anregende und spannende Lektüre, die allerdings auch sehr nachdenklich machen kann: Warum müssen solche Menschen eigentlich ein Schattendasein innerhalb der anthroposophischen Bewegung führen? Man muss nicht jede Aussage der Autorinnen naiv "übernehmen", bzw. "glauben" - wenn man sich aber einigermaßen unbefangen und offen mit den Inhalten dieser Interviews auseinandersetzt, wenn man zudem einen gewissen Wahrheitssinn entwickelt hat und diese Aussagen nüchtern und kritisch prüft, kann man m.E. diese Dinge nicht pauschal als mediumistisch oder atavistisch oder sonstwas abtun. Alle vier vermitteln nicht nur etwas äußerst Bodenständiges und Lebenspraktisches, sondern auch etwas angenehm Bescheidenes und Zurückhaltendes, das ist jedenfalls mein Eindruck.

Neben den Interviews mit den vier oben genannten gibt es außerdem 3 Gespräche Wolfgang Weirauchs mit Etschewit, einem durch Verena Stäel von Holstein vermittelten geistigen Wesen. Hier schätze ich wieder einmal den nachfragenden und manchmal durchaus "nicht lockerlassenden" Interviewstil von W.Weirauch. Diese Gespräche bezeugen eine gewisse Brisanz - vergleichbares habe ich im anthroposophischen Umfeld noch nicht gelesen: Weirauch fragt z.B. ob die von den Hierarchien und Göttern initiierte Erdenentwicklung möglicherweise aufgrund der Entwicklung des letzten Jahrhunderts als gescheitert anzusehen ist, er fragt weiter, ob die geistige Welt den Menschen mit der Freiheit nicht zuviel zugemutet hat. Muss man die Idee der Erde in Frage stellen?

Was man gefühlt hundert mal in diversen anthroposophischen Büchern gelesen oder auf entsprechenden Vorträgen gehört hat und was deswegen zu einem Allgemeinplatz geworden ist - Der Sinn des Menschen ist es, auf der Erde Freiheit und Liebe zu verwirklichen - bekommt durch diese Gespräche eine ungewohnte und zum Teil verstörende Konkretheit und Dichte. Was soll denn z.B. ein Mensch in Nordkorea mit solch einer Aussage anfangen? Waren denn nicht auch die Menschen in Steiners Umfeld überfordert, die Dramatik ihrer Zeit, den aufkommenden Nationalsozialismus, zu erkennen?

In diese Richtung gehen viele Fragen, weitere ausführliche Themen kreisen um die verschiedenen, z.T. modernen Formen der übersinnlichen Wahrnehmung inklusive deren Randgebiete (von Gläserrücken bis Familienaufstellungen). Immer wieder wird auch die Frage nach der Zukunft der Anthroposophie sowie dem Umstand, warum gerade so viele junge Menschen ihr fernbleiben, gestellt.

Ich hatte öfter beim Lesen den Eindruck, einerseits den Atem anhalten zu müssen, andererseits erfüllte mich eine tiefe Dankbarkeit diesen Inhalten begegnen zu können. Was für ein Geschenk!

 

Rezension bei Amazon von Nikolaus Gorrissen:

Schon der Titel verspricht etwas Neues. Wir müssen nicht erst Altes wälzen und auswendig gelernt daherreden, sondern sind aufgefordert, unserem So-Sein zu Vertrauen und das zur Kenntnis zu nehmen, was wir für innere Bilder haben und uns damit in Beziehung zu setzen. Der alte Guru hat ausgedient, er kann wohl anregend sei, aber jetzt leiten wir uns selbst. Wer das nicht tut, ist eine Schlafmütze, wie viele von uns, und wer nur artig auswendig lernt, wirkt etwas hölzern und unecht. Es lebe gelebte Erfahrung. Ich sage nur: Schlafe im Dunkeln und sieh im Hellen.

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