Flensburger Hefte

Aspekte anthroposophischer Psychotherapie

ISBN: 978-3-935679-14-5
Einband: kartoniert
Informationen: 208 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 15,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Joachim Beike, Henriette und Ad Dekkers, Wolfgang Drescher, Renate Hasselberg, Wolf-Ulrich Klünker, Dierk Lorenz, Andreas Meyer, Klaus-Dieter Neumann, Peter Petersen, Michaele Quetz, Eckhard Roediger, Markus Treichler, Wolfgang Weirauch, Achim Weiser; 8 sw. Abb.

Die seelische Not der Menschen ist groß. Wir leben in einer Zeit, in der seelische Erkrankungen zunehmen. Ängste und Depressionen breiten sich aus, und immer mehr Menschen bedürfen professioneller Hilfe, um seelische Störungen, Krankheitssituationen und schwere Lebenskrisen zu überwinden.

Es gibt heute eine Fülle von Therapieangeboten, doch ganzheitliche, geistige Ansätze sind noch weitgehend unbekannt. Mit diesem FLENSBURGER HEFT stellen wir Ansätze anthroposophischer Psychotherapie vor und gehen der Frage nach, ob und wie die üblichen Verfahren durch Anthroposophie erweitert werden können.

Was ist der Mensch? Wie findet er seinen Weg zu einem sinnerfüllten und selbstgestalteten Leben? Welche Gesetzmäßigkeiten wirken in der Biographie eines Menschen, wie wirkt sich Schicksal aus? Welche Bedeutung haben Krankheiten, wie können die gesunden Seiten der Persönlichkeit gestärkt werden? Lesen Sie in diesem Band, welche Antworten die anthroposophische Psychotherapie auf diese Fragen findet.

 

 

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Oerter bei Amazon:
Das Buch ist eine ausgezeichnet Quelle, wenn man sich über die bisherigen Ansätze anthroposophischer Psychotherapie informieren möchte. Ganz ausgezeichnet und vor allem klar finde ich den Beitrag von Andreas Meyer über die Grundlagen spiritueller Psychologie und Seelentherapie. Darin ist praktisch ein Schulungsweg für Therapeuten enthalten.

Rezension: GEGENWART Nr. 2/2006
Rezensent: Gerold Aregger

 

Das von Joachim Beike, Witten, angeregte Flensburger Heft stellt Ansätze zu einer anthroposophischen Psychotherapie vor. Dabei soll es, wie immer bei "den Flensburgern", auch für "Otto Normalneurotiker" interessant sein. Angesetzt wird bei den zwölf Sinnen des Menschen, beim Ätherischen, bei der Biographik, den ersten Lebensjahren, bei karmischen Gesichtspunkten, bei den Planetenkräften.
 

Zur Schuldfrage sagt Ad Dekkers: "Denn das Opfer ist oft nicht nur das Opfer, sondern zeigt leider auch nicht selten die Neigung, selbst zum Täter zu werden, also das, was ihm selbst angetan worden ist, wiederum andern zuzufügen." (S.94)

"Regelmäßig tauchen in den Therapien die Fragen auf: Wie können Menschen so etwas tun, warum ist das mir passiert, was ist das für eine Welt ...? (...) Die Anthroposophie gibt viele Anregungen zu den Fragen nach dem Wesen und Sinn des Bösen in der Welt. (...) Fortschritte machen nur die Patientinnen, die bereit sind, die Traumabewältigung zu ihrer eigenen Sache zu machen und dafür hart zu arbeiten, im Sinne des Satzes: 'Du bist nicht verantwortlich für das Problem, aber für die Lösung.' Das ist tatsächlich oft ein harter Kampf." (S.155, 157) Die furchtbaren Erinnerungen (sexuelle und andere) Gewalttätigkeiten werden langsam ausgetrocknet.

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