Flensburger Hefte

Werte

Was bestimmt unser Tun und Lassen?

ISBN: 978-3-935679-15-2
Einband: kartoniert
Informationen: 228 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 15,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Egon Bahr, Hans-Jürgen Bracker, Michael Engelhard, Wilfried Jaensch, Reinhard Kahl, Wolf-Ulrich Klünker, Erhard Kröner, Dierk Lorenz, Fabian Lunkeit, Christa Nickels, Judith Pehrs, Bodo von Plato, Elias Samuel, Susanne Stöcklin-Meyer, Arfst Wagner, Wolfgang Weirauch und vielen Schülern; 9 sw. Abb. 

 

 

Wer einen unbefangenen Blick in die Welt wirft, dem müßte eigentlich der Atem stocken und das Herz brechen. Der Umgang der Menschen untereinander und die Ungerechtigkeiten in der Welt sind eine einzige Katastrophe. Fast alle Werte, die einstmals galten, sind zerronnen oder weggebrochen. Aber in einer Gesellschaft ohne Wertvorstellungen entwickelt sich Chaos und Terror.

Kein Wunder, daß in letzter Zeit eine neue Wertediskussion eingesetzt hat. In diesem Buch gehen wir den Fragen nach: Was ist ein Wert? Welches sind die höchsten Werte? Wie erringe ich Werte und gestalte sie zur Richtschnur meines persönlichen Lebens? Was sind die Werte Europas, Afrikas, der Muslime und die der USA? Wer intensiv über den Begriff Werte nachsinnt, wird bemerken, wie tiefschürfend und vieldimensional der Inhalt dieses Begriffes ist, vor allem, welche Bedeutung er für das eigene Leben hat.

Wir befragten für diesen vielseitigen Band Vertreter aus der Politik, der Pädagogik und der Religion sowie Anthroposophen und viele Jugendliche.

 

 

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Rezension in: GEGENWART Nr. 2/2006
Rezensent: Gerold Aregger

Immer wieder finden die Flensburger Hefte Leute, die etwas zu sagen haben. Vorliegendes geht zur Wertediskussion, mit Vertretern aus Politik, Pädagogik und Religion, mit Anthroposophen und vielen Jugendlichen.

Wilfried Jaensch hat etwas Wunderliches zu berichten. Ein Student wirkt deprimiert: "'Kollege, was ist los? Hast Du ein Problem?' (...) 'Ja, ich bin verliebt.' Ich lachte und entgegnete ihm: 'Sei doch froh, daß Du einmal ein Gefühl im Leib hast.' Aber er erwidert: 'Nee, ich hab Angst.' - 'Wie bitte?' 'Ich werde mißbraucht. Ich entblöße mich.' Was bedeutet das? Sein Hauptwert ist der Egoismus, die Gottheit ist der eigene Leib. Du, jetzt interessiert er sich plötzlich für einen anderen Menschen (...) Damit verrät er die Treue zum eigenen Leib. Und das gilt hier in Berlin als Sünde!" (S.212)

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