Flensburger Hefte

Kampf der Kulturen?

Eine andere Welt ist möglich

ISBN: 978-3-935679-06-0
Einband: kartoniert
Informationen: 204 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 15,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Uri Avnery, Andreas von Bülow, Michael Engelhard, Abdallah Frangi, Ulrich Morgenthaler, Rahman Nadjafi, Rupert Neudeck, Klaus-Dieter Neumann, Cem Özdemir, Dietlind Rinke, Peter Scholl-Latour, Wolfgang Weirauch; 20 sw. Abb.

 

 

Die Welt brennt. Ein terroristischer Anschlag auf die USA. Krieg in Afghanistan. Zwei Völker in mörderischem Konflikt in Palästina. Krieg im Irak? Und der schwarzafrikanische Kontinent stirbt. Ist die Welt aus den Fugen geraten? Drohen jetzt Religionskriege, Muslime gegen Christen, Juden gegen Muslime, Hindus gegen Muslime?

Der 11.9.01 sollte Anlaß sein, die aktuelle Politik der USA zu überdenken und die Einseitigkeit der vielgepriesenen Globalisierung zu Lasten der armen Länder zu entlarven.

In diesem Buch möchten wir Ihnen die aktuellen weltweiten Konflikte - Afghanistan, Kaschmir, Palästina, Irak, Schwarzafrika, Arm und Reich, internationaler Terrorismus - durch Interviews näherbringen. Zeigen möchten wir aber auch, daß man nicht ohnmächtig in all diesen Katastrophen stehen muß, sondern etwas verändern und auch konkret Hilfe leisten kann.

 

 

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Rezension in: Gegenwart, 2/2002
Rezensent: Gerold Aregger

Wolfgang Weirauch und den Redaktoren der Flensburger Hefte gelingt es immer wieder, außerordentliche Menschen zu interviewen. Diesmal sind es Rahman Nadjafi, engagiert in Afghanistan-Hilfe, Peter Scholl-Latour, Michael Engelhard, ehem. Redenschreiber für Scheel u.a., Rupert Neudeck von Cap Anamur, Uri Avnery, israelischer Friedensaktivist, Abdallah Frangi, Leiter der Generaldelegation Palästinas in Deutschland, Cem Özdemir von den Grünen, Andreas von Bülow, Ulrich Morgenthaler vom Forum 3, Stuttgart. Die umkommentierten Interviews haben auch ihre Tücken: So vernimmt der staunende Leser vom Israeli Uri Avnery: "Arafat ist heute (Ende Februar 02/Red.) stärker denn je. Das palästinensische Volk ist wie jedes Volk tief beeindruckt von dem Mut ihrer Führer." (S.113) Spannend das Konzept von David C. Korten, das Ulrich Morgenthaler referiert: "To walk away from the King" (S.178) - die Erwartungen an die Mächtigen aufgeben, sich umwenden, selber mit Gleichgesinnten bauen. Ein gutes Motto auch für Anthroposophen.

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