Flensburger Hefte

Auferstehung

Von der Gegenwart Christi

ISBN: 978-3-926841-73-5
Einband: kartoniert
Informationen: 168 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 15,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Thomas Höfer, Gérard Klockenbring, Klaus-Dieter Neumann, Hans-Werner Schroeder, Wolfgang Weirauch; 9 sw. und 8 farb. Abb.

 

 

Es gibt Kräfte in der Welt, die Niedergang, Vernichtung und Tod überwinden können. Diese Auferstehungskräfte kann der Mensch aufgreifen und sich bewußt mit ihnen verbinden. Sie können zum entscheidenden Antrieb seiner eigenen Entwicklung und der Erfüllung seiner Aufgabe werden, die Erde vor der Zerstörung zu bewahren und ihre erneuernden Kräfte zu unterstützen.

Das Thema der Auferstehung und der Gegenwart Christi erfordert einige Bereitschaft des Lesers zur gedanklichen Durchdringung. Dabei kann deutlich werden, daß die gedankliche Erschließung der geistigen Zusammenhänge bereits auf dem Weg des eigenen Erlebens der Auferstehungskräfte führt. Das zentrale Ereignis der Menschheits- und Erdenentwicklung, die Inkarnation des Gottes Christus in dem Menschen Jesus und die Besiegung der Todeskräfte, ragt mit seinen Wirkungen in jeden Menschen herein, ob er sich dessen bewußt ist oder nicht. Durch das Verstehen dieses Geschehens offenbart sich ihm der Sinn der Menschheitsentwicklung und das Geheimnis des Auferstehungsleibes Christi.

 

 

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Rezension in: Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz, Februar 1997
Rezensent: Kurt Brotbeck

Zwar ist Auferstehung ein österliches Thema; aber so wie es hier behandelt wird, gehört es doch auch zu Weihnachten. Denn der Grundakkord dieses Heftes lautet: „Er ist da!“, und handelt von der Gegenwart Christi. Klaus-Dieter Neumann, Mitredaktor der Flensburger Hefte, sagt es so: „Es gibt zwei Begriffe, bei denen ich immer eine gewisse Scheu empfand, sie auszusprechen: Liebe und Christus. Sie leben im innersten Heiligtum, im Tempel der Seele, und sind so eng mit der eigenen Indvidiualität verbunden, daß es schwerfällt, die Schwelle zu überschreiten und mit dem Aussprechen auch sich selbst den mannigfaltigsten Mißverständnissen und Fehldeutungen auszusetzen.“

Es ist gut, daß der Autor seine Scheu überwunden hat und uns in einem gediegenen Aufsatz hineinführt in die Höhlengänge der Liebe und auf die Wegspuren zum Wesen, Wirken und Sein Christi. Das Christentum als Auferstehungsreligion, so sagen wir. Aber was ist Auferstehung? Daß er auferstanden ist und fortwirkt, das ist das Wichtige, nicht so sehr die Lehren, die er brachte. Und daß er heute wieder erschienen ist, „im Wolkensein“, das heißt, in der Lebenssphäre der Erde, das wird in diesem Heft immer wieder gesagt. Hans-Werner Schroeder, Leiter der Freien Hochschule der Christengemeinschaft in Stuttgart, äußert sich in einem Interview über den kosmischen Christus, über Christi Erdenwirken, Kreuzigung, Höllenfahrt, Auferstehung. Noch drei weitere Aufsätze beziehungsweise Interviews bereichern das Heft und klären uns eingehend darüber auf, was der Sündenfall eigentlich war und was die Christustat einst und heute darstellt. Wolfgang Weirauch schreibt über den Auferstehungsleib, Gérard Klockenbring unterhält sich mit Weirauch zum Thema „Licht vom Kreuz“, und Thomas Höfer arbeitet an der Auferstehung im Denken. Wir sind sehr dankbar für die reiche, fundierte und wegweisende Darstellung.

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