Flensburger Hefte

Schwangerschaftsabbruch

ISBN: 978-3-926841-44-5
Einband: kartoniert
Informationen: 212 Seiten
Inhaltsverzeichnis: Download als PDF
Preis: 14,00 €

Kurzbeschreibung

Mit Beiträgen von: Johannes Denger, Wolfgang Gädeke, Hartmut Görg, Thomas Höfer, Jutta Konkel , Birgit Lochstet, Peter Petersen, Christine Pflug, Ingeborg Retzlaff, Helga Seyler, Arfst Wagner, Wolfgang Weirauch; 6 sw. Abb.

 

 

Wer sich mit der Problematik des Schwangerschaftsabbruchs auseinandersetzt und zu einer Lösung finden will, ist sofort in einem Dilemma. Und die Betroffenen erleben die manchmal auswegslose Situation des Für und Wider zum Abbruch oftmals nur mit psychischen Problemen. Auch wenn man die Anthroposophie zu Rate zieht - wie teilweise in diesem Buch - werden die Probleme nicht kleiner.

Wie paßt menschliche Freiheit mit dem Recht der Ungeborenen, zur Welt kommen zu wollen, zusammen? Suchen sich die Ungeborenen über längere Zeit ihre Eltern aus, oder ist das in der heutigen Zeit gar nicht mehr möglich? Welche Rolle spielen Verhütung und Abtreibung im Zusammenspiel der Eltern und Ungeborenen?

Dieses Buch thematisiert das Recht des Kindes auf Geburt genauso wie die Freiheit der Eltern auf Abtreibung. Stark im Vordergrund stehen persönliche Schicksale von Eltern, die teils mehrere Abbrüche hinter sich haben, und Psychologen schildern die langfristigen Folgen - Krisen, Partnerschaftskonflikte - dieser Menschen und was sie in der Beratung erleben.

 

 

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Rezension in: Die Christengemeinschaft Nr. 5/1992
Rezensent: Frank Hörtreiter

Das Flensburger Heft ist viel „bunter“, in manchen Partien auch bedrückender. Man achte nur aufmerksam auf den Stil, in dem z.B. die Ärztin von Pro Familia geradezu zwanghaft vermeidet, von einem werdenden Kind zu sprechen, dann kommt man wohl zu eigenen Schlüssen. Der Rückzug auf die reine Rechtsebene macht das Gespräch so unwirklich; das Gesetzesrecht und das moralische Recht werden immer wieder schädlich miteinander vermengt. Allzu oft begegnet der Kurzschluß: Man darf der Frau nichts gesetzlich verbieten, also ist die Abtreibung ein Recht. Andererseits enthält das Heft bewegende Erlebnisschilderungen von der vorgeburtlichen Existenz und der nahenden Persönlichkeit des Kindes. (Eine oft geäußerte falsche Behauptung steht im Vorwort, nämlich daß jede vierte Frau vom eigenen Vater oder Onkel mißbraucht werde. Dies ist um ein Mehrfaches zu hoch gegriffen, wie inzwischen wissenschaftlich erhärtet wurde.)

Dieses Flensburger Heft kann mithelfen, das Bewußtsein der vorgeburtlichen Existenz zu stärken. Ich bin davon überzeugt: Wer es ruhig liest, wird in Freiheit zu einem eigenen Urteil kommen, das dazu beitragen wird, den Entschluß für die Ankunft des Kindes zu stärken.

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